northern lights

Nach vier Nächten unermüdliches frühes aufstehen war es dann do soweit, die Wettervorhersage von Vedur.is zeigte Wolkenfreien Himmel für die Halbinsel und die Vorhersage für Nordlichter stieg auf einen KP-Wert von fünf, also mit dem Sonnenuntergang raus auf den vorher ausgesuchten Platz, und ja….sie kommen die Lichter. Erst etwas zaghaft, später aber ein richtiger Ausbruch.

Die ersten Lichter zeigten sich über dem Breidafjordur.

Man sollte dazu wissen, das die leichten Bögen und fallenden Lichter mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Oft sehen diese aus wie leichte Wolken die angeleuchtet werden, oder Kondensstreifen von Flugzeugen. Dazu braucht es dann doch eine Kamera mit der ich minimum Belichtungen bis zu 30 Sekunden ausführen kann. Die leichten Nordlichter sind zwischen 15 und 20 Sekunden belichtet, bei ISO1000, und die hellen und der Ausbruch 2 bis 5 Sekunden, da diese auch extrem schnell in der Bewegung sind. Diese kann man dann auch mit den Augen gut erkennen, erst recht wenn man eine Corona erleben kann. Selbstverständlich sind Stativ und Fernauslöser.

Ganz am Horizont der Ort Rif.
In der anderern Richtung passierte mitlerweile auch einiges. Hier in Richting Grundarfjördur.

Urplötzlich kam dieser „Ausbruch“ über den Felsen, es wurde richtig hell, und die Lichter waren extrem schnell unterwegs, binnen Sekunden ergab sich ein anderes Bild.

Diese Lichter pulsierten so stark und schnell, das es fast schon schwierig war, diese in guter Qualität abzubilden.

Ein starkes Band, was man auch gut mit den Augen beobachten konnte, machte die Nacht fast zum Tag, und zog sich über den ganzen Himmel, hier Richtung Olafsvik,

Und in die andere Richtung nach Grundarfjördur.

Das Band zog sich dann auseinender, und gab unzählige schimmernde und fallende Farben frei.

Danach kamen noch paar kleine Bögen und Bänder und nach vier Stunden neigte sich das Spektakel dem Ende. Es ist ein Einmaliges Erlebnis, vor allem wenn alles stimmt, Wetter, Zeit etc. Ich glaube es kann süchtig machen.